GDe 4/4 6002 - jetzt mit Sound

Nachdem das Depotneubau-Projekt fast abgeschlossen ist (die Fahrleitung fehlt noch, aber das ist eine Arbeit von nur drei Stunden), wagte ich mich auf ein für mich noch eher wenig bekanntes Terrain: Ich habe mir kurzerhand beim ostwestfälischen Modellbahn-Dealer meines Vertrauens den ESU-Lokprogrammer und einen Sounddecoder der fünften Generation im Microformat bestellt. 

 

Das Fazit zuerst: Die Verwendung des Lokprogrammers ist total simpel. Lokprogrammer an den USB-Anschluss des Notebooks anschließen, Software installieren, Programmiergleis mit dem Programmer verbinden und los geht`s. 

 

Ich hatte mir bereits vor ein paar Wochen ein paar Ersatzteile bei Bemo bestellt und in diesem Zuge für die GDe 4/4 6002 eine neue Leiterplatte mitgeordert. Die Lok verfügte noch über eine Uralt-Platine, an die der Decoder seinerzeit angelötet werden musste. Diese Platine flog komplett raus. Die neue Platine wurde eingesetzt und die Stromanschlüsse verlötet. Für die Schallkapsel des Decoders konnte unter den Dachaufbauten ein Platz geschaffen werden, indem ein Kunststoffsteg entfernt wurde. 

 

Da es für die MOB-Loks noch kein ESU Soundprojekt gab, habe ich mir zwei von der RhB heruntergeladen (einmal für die Ge 4/4 II und für den ABe 4/4 II). Ich teste beide einmal und überlege, was mir besser gefällt. Die Neubespielung des Decoders dauert nur ein paar Minuten. Einzelne Parameter können natürlich auch später völlig unkompliziert geändert werden. 

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