Eine Tankstelle muss her

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Für den tm 2/2 und für die noch anzuschaffende Diesellok, die z.B. die Bauzüge bespannt, musste eine Tankstelle her. Außerdem sollen die Straßenfahrzeuge der Bahngesellschaft ebenfalls betankt werden können. Leider hatte ich mir beim Bau des Bahnhofes Lacorno Stazione nicht genügend Gedanken gemacht, wo die Tankstelle optimaler Weise von Schienen- und von Straßenfahrzeugen erreicht werden kann. Eine Erreichbarkeit allein auf dem Schienenweg schied alleine schon aus dem Grund aus, dass die Diesel-Anlieferung ja auf der Straße erfolgen muss.  So blieb nur noch der Bereich hinter dem Depot, wobei schienenseitig aber immer das Abstellgleis frei sein muss, damit getankt werden kann. Eine weitere Möglichkeit wäre vor dem ersten Stand im Depot, hier kommt aber kein Straßenfahrzeug hin. Letzte und auch hier realisierte Möglichkeit ist der Beginn der Ladestraße. Das ist sicherlich keine Optimallösung im Bahnbetrieb, aber sie lässt sich begründen: Die Tankstelle ist sowohl für Schienen- als auch für Straßenfahrzeuge erreichbar. Heutzutage wird die Ladestraße nicht mehr so stark genutzt wie früher. Die Marmorwagen werden meistens direkt in den Werksanschluss gefahren, weiteren Ladungsverkehr gibt es nur selten (gelegentliche Stammholzladungen). Ich bin sogar am überlegen, diesen Bereich komplett dem Bahndienst zu widmen. Dieser ist oftmals unterrepräsentiert und benötigt immer viel Platz, besonders bei unterhaltungsintensiven Bergstrecken. 

 

Der Bausatz stammt von Busch. Die Form des Tanks und der Zapfsäulen war anders als auf der Packung abgebildet. Der Zusammenbau an sich war einfach, aber mit Alterung, Bau eines Schutzdaches und einer Öl-Auffangwanne hat es dann doch ein paar Stunden gedauert. Zusätzlich wurde noch eine versiegelte Fläche im Straßenbereich geschaffen. Schließlich soll beim Betanken von Straßenfahrzeugen oder Kanistern für den Bahndienst das Wasser des Lago Maggiore nicht verunreinigt werden. Hier die Bilder: 

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