Das Problem mit dem Tunnel

Direkt vor Alpe Bianco bzw. zwischen Alpe Bianco und dem Abstellbahnhof liegt der zweigleisige Tunnel. Während auf der Talseite die Gleise in zwei einzelnen Tunnelportalen geführt werden, muss das bergseitige Portal doppelgleisig ausgeführt werden. Hier ergab sich das Problem, dass aus den bisher genutzten Gipsformen ein realistisches Portal nicht erstellbar war:  

Ein solches Portal ist statisch in der Realität nicht machbar. Die Steine im Gewölbebogen stützen sich normalerweise gegenseitig. So wie sich die Situation auf dem oberen Bild darstellt, würden die Steine einfach hinunterfallen. 

Da ich das Portal unterdessen bereits überbaut habe, wäre ein Ausbau nur noch mit einer starken Beschädigung der Umgebung möglich. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, ein modernes Betonportal vor das bestehende (falsche) Portal zu setzen und dieses so zu verdecken. Die Begründung für ein modernes Betonportal lediglich auf einer Seite des Tunnels liegt angenommener weise darin, dass der kleine Gebirgsbach, der momentan im Bereich der Stützmauer unter den Schienen hindurchgeführt wird, im Frühjahr immer wieder große Mengen an Geröll mitführt und so den Ablauf verstopft und das Bahntrasse überflutet. Des Weiteren dringt hier auch immer wieder Wasser in den Tunnel ein, so dass eine Sanierung des vorderen Tunnelbereiches notwendig war. 

Das Portal wird nun nach Alpe Bianco vorgezogen, die Stützmauren werden in Betonbauweise errichtet und der Gebirgsbach wird zukünftig über die Bahn geführt werden, damit große Wassermassen und mitgeführtes Geröll zukünftig keine Chance mehr haben den Ablauf zu verstopfen. 

Auch hier wurde im Modell mit Heki-Dur-Platten gearbeitet. 

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