Bau des Schattenbahnhofes

Nachdem die Gleisanlagen im sichtbaren Bereich schon seit längerer Zeit fertig waren, fehlten noch immer die Schienen auf der Gleiswendel und der sich anschließende Schattenbahnhof. Das es beim LagoMaggioreExpresss eußer dem Bahnhof Lacorno Stazione keinen weiteren Bahnhof gibt , kommt dem Schattenbahnhof für einen vorbildnahen Betriebgroße Bedeutung zu. 

 

Um mir die Arbeiten möglichst einfach zu machen, habe ich den Schattenbahnhof als separates Anlagenteil komplett in meiner Werkstatt aufgebaut und ihn dann an Ort und Stelle unter der Anlage eingefügt. Verwendet wurden 10 mm Sperrholzplatten und Dachlatten als Rahmen. Auf das Sperrholz wurden die Peco-Flex-Gleise mit kurzen Schrauben angeschraubt, so dass sie bei weiterem Gleisbau noch leicht korrigierbar waren. Die Peco-Weichen werden mit Weichenantrieben von Conrad gestellt. Hier erwies es sich als großer Vorteil, dass ich den Schattenbahnhofsteil in meiner Werkstatt einfach umdrehen und Anschluss- und Lötarbeiten bequem ausführen konnte. 

 

Zudem habe ich ein einfaches Stellpult gebaut. Hierzu fertigte ich einen Rahmen aus Dachlatten und versah die Oberseite mit einer Platte aus 2 mm Pappelsperrholz. Ich verwendete einfache Kippschalter von Reichelt, die Gleislage wurde mit Edding aufgezeichnet. 

 

Die Gleiswendel hatte ich bereits im Sommer 2016 gebaut, hochkant durch die Modellbahnraumtür geschafft und dann im Moba-Keller mit dem Rest der Anlage verbunden.  Die Gleisverlegung gestaltete sich zunächst schwierig, da das bewährte Verfahren, die Gleise mit kurzen Schrauben zu fixieren, nicht möglich war: Die nächste Gleisebene der Wendel war nämlich im Weg. Ich löste die Situation mit Heißkleber. Dieser hat den Vorteil, äußerst fest zu sein und schnell abzubinden, so dass die Flexgleise bei der Montage auch in Position bleiben. Zum Abschluss erhielt die Gleiswendel noch einen etwa 4,5 cm hohen Schutz, der verhindert, das aus der Spur geratene Fahrzeuge auf den Fußboden stürzen. 


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